Video-Grabber- und Playback-Systeme
Die modulare Lösung für Video- und Datenerfassung
Die modulare Lösung für Video- und Datenerfassung
proFRAME ist ein modulares FPGA-basiertes Videograbber- und Playbacksystem, welches für die Erfassung und Wiedergabe von CSI-2-Videodaten verwendet wird. Es unterstützt alle im Automotive-Bereich gängigen Übertragungsprotokolle wie GMSL, FPD-LINK, ASA-ML, GVIF, A-PHY oder CSI-2 und kann somit an eine Vielzahl von verschiedenen Kameras, ECUs, Displays, Matrix-LED-Scheinwerfern etc. angeschlossen werden. Acht Videoströme bis jeweils 10 Gbit/s können von einem proFRAME-System erfasst werden.
Ein proFRAME-System besteht aus einem Basis-Board und wechselbaren Kamera-Adaptern, welche die Schnittstellen für die verschiedenen Protokolle beinhalten (Serializer/Deserializer). Das System ist somit flexibel, schnell und kostengünstig an die spezifischen Anforderungen des Kunden anpassbar. Das folgende Bild zeigt einen vereinfachten Beispielaufbau für zwei Kameras und eine ECU:
proFRAME-Kamera-Adapter
proFRAME Base Board
Zubehör (optional)
Host-PC mit proFRAME SW-Library & Treibern
Zum Einsatz kommt das proFRAME-System unter anderem …
Mit dem Laden des Videos werden Daten an YouTube übertragen. Einzelheiten finden Sie in der Datenschutzerklärung.
Mehr InformationenEinige typische proFRAME-Anwendungsfälle im Überblick:
Erfassen mehrerer Kamera-Datenströme bei einer Testfahrt

Fahrerassistenzfunktionen (Advanced Driver Assistance Systems, ADAS) wie Verkehrszeichenerkennung, Spurhalteassistent, Einparkhilfe sowie Funktionen für das automatisierte Fahren (Autonomous Driving, AD) benötigen für deren Betrieb eine Vielzahl von Fahrzeug-Sensordaten in Echtzeit, insbesondere Videodaten der verbauten Kameras, wie beispielsweise Frontkamera oder dem Surroundviewsystem.
Für die Validierung dieser Fahrfunktionen müssen im Rahmen von Erprobungsfahrten Fahrszenen eingefahren werden („Data Logging“), bei welchen die Videostreams der einzelnen Kameras zeitsynchron erfasst („Grabber“), mit einem Zeitstempel versehen und abgespeichert werden. Diese Fahrszenen werden dann in einem Hardware-in-the-Loop-Test (HiL) in die zu validierende ADAS/AD-ECU eingespeist („Playback“), um deren korrekte Funtionalität auf Basis realer Sensordaten zu verifizieren, siehe Anwendungsfall: Hardware-in-the-Loop (HiL).
Solectrix bietet mit der Produktgruppe proFRAME hierfür ein leistungsfähiges, modulares Video-Grabber- und Playback-System, welches die meisten heute gängigen Automotive-Kameras basierend auf GMSL™ und FPD-Link™ unterstützt und seit vielen Jahren in verschiedenen Datenloggern erfolgreich im Einsatz ist.
Die neueste Generation proFRAME 3.0 verfügt über zwei Steckplätze für Kamera-Adapter mit jeweils bis 40 Gbit/s und unterstützt neueste Technologien wie GMSL™3 und FPD-Link™ IV. proFRAME 3.0 ermöglicht das zeitsynchrone Aufzeichnen von bis zu acht 4K-Videoströmen inkl. Side-Band-Kommunikation (I2C). Die Zeitstempelung der eingehenden Daten erfolgt hochgenau in Hardware, eine Synchronisierung mit weiteren Aufzeichnungsgeräten ist über eine externe Triggerleitung möglich. Die Kameras können über die Koaxialleitung mit einer konfigurierbaren Spannung versorgt werden (Power over Coax, PoC).
ADAS/AD-Validierung mit Hardware-in-the-Loop-Testing

Beim Hardware-in-the-Loop-Test von Fahrerassistenzfunktionen (Advanced Driver Assistance Systems, ADAS) sowie Funktionen für das automatisierte Fahren (Autonomous Driving, AD) werden in das jeweilige ADAS/AD-Steuergerät (ECU) Fahrszenen in Form von Videostreams eingespielt, welche zuvor im Rahmen von Erprobungsfahrten aufgezeichnet wurden (siehe Anwendungsfall Data-Logging). Für die Validierung der ADAS/AD-Funktionen ist die zeitgetreue Wiedergabe der einzelnen Videoframes entsprechend der bei der Aufzeichnung vergebenen Zeitstempel entscheidend.
Mit proFRAME steht Ihnen ein leistungsfähiges Video-Grabber- and Playback-System zur Verfügung, ideal zum zeitgenauen und synchronisierten Abspielen von Fahrszenen in HiL-Systemen für die Validierung von ADAS/AD-Steuergeräten. Eine Vielzahl von verschiedenen Kamera-Adaptern ermöglicht die Wiedergabe von Videostreams mit den meisten heute gängigen Serializern (GMSL, FPD-Link).
Die neueste Generation proFRAME 3.0 verfügt über zwei Steckplätze für Kamera-Adapter mit jeweils bis 40 Gbit/s und unterstützt neueste Technologien wie GMSL™3 und FPD-Link™ IV. proFRAME 3.0 ermöglicht das zeitsynchrone Aufzeichnen von bis zu acht 4K-Videoströmen inkl. Side-Band-Kommunikation (I2C). Die Wiedergabe erfolgt entweder auf Basis der Zeitstempelinformation in den einzelnen Image-Frames oder durch externe Triggerung.
Für HiL-Systeme, welche auf die SW-Plattformen ROS oder ADTF aufsetzen, stehen spezielle Integrationstemplates in Form von ROS™-Packages (ROS 2) bzw. ADTF-Plugins (ADTF 3) bereit, welche die Anbindung der proFRAME-SW-API in die jeweilige SW-Plattform bereitstellen und somit eine schnelle Integration von proFRAME in das HiL-System ermöglichen.
Validierung, Test und Data Logging für Automotive-Touch-Displays
proFRAME mit H-MTD®-Steckern kommt zum Einsatz bei der Kalibrierung und Validierung von Displays, bei denen die Video- und Steuerdaten über STP-Kabel (Shielded Twisted Pair) übertragen werden, wie beispielsweise HMI-Displays, Rear-Seat-Entertainment-Systeme oder Displays für Spiegelersatzsysteme.
Typische Display-Anwendungen:



Validierung von Systemen zur Fahrzeuginnenraumüberwachung
Müdigkeits-Warnsysteme sind mittlerweile für Neufahrzeuge EU-weit gesetzlich vorgeschrieben. Mit entsprechendem Zubehör kann proFRAME bei der Entwicklung und Validierung eingesetzt werden. Mit dem LED-Treiber-Adapter ledAD3 hat der Anwender die Möglichkeit, während der Videodatenerfassung eine oder mehrere LEDs wie z. B. IR-LEDs zur Innenraumausleuchtung synchron zur Sensorbelichtung einer Kamera anzusteuern. Der LED-Treiber-Adapter ledAD3 wird hierzu wie die Kamera-Adapter camAD3 direkt auf das proFRAME Base Board 3.0 aufgesteckt. Die zu synchronisierenden LEDs werden an den ledAD3 per mitgeliefertem Stecker angeschlossen. Die Stromversorgung der LEDs durch den ledAD3 erfolgt über eine einstellbare Konstantstromquelle, dessen Ausgang vom Triggersignal des Kamerasensors geschaltet wird, welcher am Kamera-Adapter auf dem gleichen proFRAME Base Board 3.0 angeschlossen ist (Bild 1).
Optional zum ledAD3 Base gibt es das Erweiterungsmodul ledAD3 Expansion zur Ansteuerung weiterer LEDs, die synchron zum Triggersignal einer zweiten Kamera betrieben werden. ledAD3 Expansion wird direkt auf ledAD3 Base aufgesteckt und belegt somit keinen weiteren Slot auf dem proFRAME Base Board 3.0. Ein vollständiges System besteht somit aus einem proFRAME Base Board 3.0, einem Kamera-Adapter camAD3, sowie einem ledAD3 Base und optional einem ledAD3 Expansion. Mit solch einem System können somit LEDs synchron zu einer oder zwei Kameras betrieben werden (siehe Bild 2).
FPGA-basiertes proFRAME 3.x Basis-Board mit zwei Slots für wechselbare Kamera-Adapter camAD3 mit jeweils bis 40 Gbit/s Datenrate. Hostseitig ist das proFRAME Base Board über eine PCIe-Gen3-x8-Schnittstelle angebunden. Das proFRAME Base Board ist in drei Formfaktoren erhältlich: PCI Express® (PCIe), CompactPCI® Serial (CPCI-S.0) und PXI Express (PXIe).
Steckmodul in verschiedenen Varianten (unterschiedliche SerDes) zur Montage auf dem proFRAME Base Board. Mit 4 Video-Schnittstellen pro Adapter. Weitere Kamera-Adapter z. B. für GigE Vision®, Camera Link® etc. sind auf Anfrage erhältlich.
Optionale Komponenten
FW, SW-Treiber, SW-Funktionsbibliothek, Beispielkonfigurationen für verschiedene Kameras sowie Integrationstemplates zur Verwendung von proFRAME in verschiedenen SW-Plattformen (ADTF, ROS™)
Software-Library
Unser News-Channel zu proFRAME & Co.
proFRAME ist ein eingetragenes Warenzeichen der Solectrix GmbH. Alle anderen Warenzeichen sind das Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber.
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Neu: proFRAME Base Board 3.1 PXIe
Das Videograbber- und Playbacksystem proFRAME von Solectrix hat prominenten Zuwachs bekommen. Mit dem ab sofort erhältlichen proFRAME Base Board 3.1 PXIe kann die proFRAME nun auch in PXIe-basierten Prüfsystemen eingesetzt werden.
Neues proFRAME-Feature: I2C fault Injection
Die proFRAME verfügt über ein neues Feature, welches die Testbarkeit von Kameras und ECUs signifikant erweitert. I2C Fault Injection bietet dem Anwender, wie der Name schon sagt, die Möglichkeit, die I2C Kommunikation zwischen einer ECU und einer Kamera durch Fehlereinspeisung gezielt zu manipulieren. Die proFRAME wird hierzu im TAP Modus als sog. „Man in the Middle“ zwischen einer ECU und einer bzw. mehreren Kameras betrieben.